Coronavirus

Wyhl am Kaiserstuhl, 11.03.2020

Sehr geehrte Eltern,

die Lageentwicklung bezüglich des Coronavirus stellt sich nach wie vor als dynamisch dar. Bezüglich der Einschätzung der aktuellen Lage stützt sich das Land auf die Einschätzung des Robert-Koch-Instituts (RKI). Die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland wird derzeit vom Robert-Koch-Institut insgesamt weiter als mäßig eingeschätzt. Das Robert-Koch-Institut klassifiziert international seit heute ganz Italien sowie den ganzen Iran und nicht mehr nur einzelne Regionen in diesen beiden Staaten als Risikogebiete.

In einer aktuellen Mitteilung von heute 10:00 Uhr ist die Region Grand Est (diese Region enthält Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne) wie ein Risikogebiet zu behandeln.

Aufgrund der neuen Bewertung bezogen auf Risikogebiete informiert das Kultusministerium erneut über die nachfolgenden Regelungen, die umzusetzen sind. Diese wurden bereits im Schreiben vom 6.März 2020 übermittelt.

Alle Personen an Schulen und Kindergärten, die aktuell oder in den vergangenen 14Tagen aus einem Risikogebiet zurückgekehrt sind, vermeiden – unabhängig von Symptomen – unnötige Kontakte und bleiben vorsorglich 14Tage zu Hause. Die 14Tage sind aufgrund der Inkubationszeit jeweils ab dem Zeitpunkt der Rückkehr zu zählen.

  • Personen, die aus der Region Grand Est zur Schule oder Arbeit nach Baden- Württemberg pendeln, sollen entsprechend der Empfehlung für Reiserückkehrer aus Risikogebieten zunächst für 14Tage zu Hause zu bleiben.
  • Personen, die innerhalb der letzten 14Tage Kontakt gehabt haben mit einer anderen Person, die in diesem Zeitraum aus einem Risikogebiet zurückgekehrt ist, können weiter uneingeschränkt am Schul- bzw. Kita-Betrieb teilnehmen. Sofern bei der Kontaktperson eine COVID-19-Erkankung festgestellt wird, veranlasst das örtliche Gesundheitsamt umgehend weitere Schritte.

Darüber hinaus gelten weiterhin die folgenden Regelungen, die bereits in den letzten beiden Schreiben genannt wurden.

  • Bei Personen, die nicht in einem Risikogebiet waren und keinen Kontakt zu einem am neuartigen Coronavirus Erkrankten hatten, sind keine speziellen Vorsichtsmaßnahmen nötig. Diese Personen können daher uneingeschränkt am Schul- bzw. Kita-Betrieb teilnehmen.
  • Personen, die in einem Risikogebiet waren und innerhalb von 14Tagen nach Rückkehr von dort Symptome wie Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen, Durchfall oder andere bekommen, vermeiden alle nicht notwendigen Kontakte und bleiben zu Hause. Diese Personen setzen sich umgehend telefonisch mit ihrem Hausarzt in Verbindung oder nehmen Kontakt mit dem kassenärztlichen Notdienst unter der Telefonnummer 116117 auf.

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html

 

Mit freundlichem Gruß         Ch.-D. Roth Schulleiterin